Stell Dir vor, es ist Samstag, und im Briefkasten steckt die Bild!

…ich mache mit Freude mit:


Kampagne: Alle gegen Bild

Der Pfarrer als Marketingmann?

Sind Sie ein Fan? dieGoerefragt #008.

 

Grübele gerade über diesen Beitrag hin und her: Die im Blog geschlagene Brücke zumThema Glauben  bereitetet mir einige Schwierigkeiten: Ist ein Glaubender ein „Fan“, ist dann der Pfarrer der Marketingbeauftragte des Glaubens, ist die Kirche dann das Stadion und wenn ja: Was ist dann das Produkt?  Sicher, Glauben ist wie Fan-Sein eine Lebenseinstellung, aber doch eine universale, die sich durch den gesamten Alltag ziehen sollte, als eine Maxime des allgemeinen Handelns. Mit dieser Vorstellung läßt sich aber doch das die Fan-Hingabe zu einem Produkt oder einer Person nicht so recht vergleichen…

Der Gedanke einer Abgrenzung von anderen und der eigenen Positionierung  ist richtig, daher denke ich, dass besonders junge Leute echte „Fans“ sind und deren zuweilen blinde Hingabe mit fortschreitendem Alter einem gewissen Realismus – oder auch: Desillusionierung – weicht.

Ich habe allerdings beruflich immer wieder mit Leuten jenseits der 20 zu tun, die sich mit einer Sache – hier: einer Automarke – komplett identifizieren und die dann auch soweit gehen, nichts anderes gelten zu lassen. Das finde ich dann schon wieder bedenklich, weil es eine gewisse Realitätsferne erkennen läßt.

Auf der anderen Seite vermittelt diese Hingabe den Leuten Orientierung und sogar Lebensinhalt: Die Menschen, mit denen ich zu tun habe, wirken erfüllt und zufrieden. Und dafür geben andere Leute viel, viel Geld aus – bei Therapeuten, für meterhohe Fachbuchstapel oder bei sauteuren Selbstfindungskursen…

Marketingtechnisch sind Fans natürlich ein extrem wertvolles Gut – zynisch gesprochen: Die lassen sich prima instrumentalisieren und sind bereit, sich für ein Produkt/einen Gedanken einzusetzen. Sowas kann man natürlich auch prima ausnutzen: Ganz profan beispielsweise mit Fanartikeln. Speziell im Fußballbereich nimmt das ja inzwischen kranke Formen an. Der Realist unter den Fans beschließt, das nicht mitzumachen, der Rest tut es doch: Man schaue sich nur mal an, wieviele Leute bei einem Fußballspiel mit aktuellen Trikots rumlaufen: Die Dinger sind nicht unter 60 Euro zu haben.

Mit Fans lassen sich in jedem Falle beste Geschäfte machen, aber Vorsicht: Fans sind sehr sensibel und können das Produkt oder die gemeinsame Sache plötzlich fallen lassen – die Hürde ist allerdings sehr hoch.

Desillusionieren lassen sich Fans einer Marke oder eines Produktes immer dann, wenn sie plötzlich erkennen: Die wollen ja nur Geld verdienen mit dem, was sie tun. Ein Beispiel: Eine Automarke, die immer den kernigen, unverwüstlichen Geländewagen baute, nimmt plötzlich einen bequemen, technik- und designbeladenen Boulevardpanzer ins PRogramm auf. Dann verliert sie definitiv viele Fans, die sich mit der Marke wegen ihrer typischen Eigenschaften identifiziert haben. „Gefällt mir nicht mehr“, heißt das dann, ob wörtlich oder nicht.

 

 

Hack-Attacke als viraler Effekt: Ideen haben die Leute…

Der Autohersteller Dacia, der sich derzeit auf dem deutschen Markt als Marke der  Status-Ignoranten positionieren möchte, hat im Netz eine neue Idee: Die Webseite ist mit typischen Hacker-Spuren verunstaltet, dahinter steckt allerdings ein weiterer Baustein der Anti-Establishment-Kampagne. Der Heise-Link dazu:

http://heise-online.mobi/security/meldung/Der-Versuch-eines-viralen-Hacks-1428938.html?mrw_channel=security;mrw_channel=security;from-classic=1

Herrmann Hesse? – gefällt mir nicht mehr!

…wer immer schon Herrmann Hesse ein“Gefällt  mir nicht mehr“ verpassen wollte, sollte das hier lesen:

http://mobil.zeit.de/kultur/literatur/2012-02/social-media-verlage

Schönen Tag wünscht

Banktext

Zweifel am Smartphone

So sieht er aus, der Traum jedes Facebookers: Mit dem Smartphone in der Hand Bilder und Filme direkt in die Welt hinaus pusten. Bis gestern dachte ich: kein Problem. Dumm nur, dass ich die Seiten meiner Firma an meine privaten FB-Seiten angehängt habe. Denn das führte dazu, dass alle Bilder, die ich ins Netz stellen wollte, erstmal auf meiner privaten Seite landeten und nur der dezente Hinweis eines Freundes mich vor Katastrophen retttete. Ich habe dann die Bilder über den Browser meines Nokia E 7 „zu Fuß“ hochgeladen, das ging dann natürlich, war aber eine elende Fummelei. Und natürlich war am Nachmittag schon der Smartphone-Akku leer. Ach ja: Für Tipps, wie ich die Sache eleganter lösen kann, bin ich dankbar!

FB und Google als Grund für Personalabbau

Werben geht einfacher und billiger mit Facebook und Google, also werden  Jobs bei den Marketingleuten eingespart -siehe hier:

http://www.businessinsider.com/pg-ceo-to-lay-off-1600-after-discovering-its-free-to-advertise-on-facebook-and-google-2012-1

Das schöne Wort Shitstorm

Es ist doch prima, orientier Studieninhalte im Lehrgang Social Media Manager immer so nah am Alltagunterwegs sind – ich darf auf eine N-tv-Meldung von Montag, 30.Januar verweisen:

http://www.n24.de/news/newsitem_7634726.html

Es geht um einen CDU-Politiker, der seine Meinung zur aktuellen SOPA-Diskussion im Handelsblatt veröffentlicht hat und jetzt relativ deutlich zu spüren bekommt, was Teile der Netzgemeinde davon halten…

Lernen mit Ipad und dem ILS-App

Wohl kaum jemand kann von sich behaupten, so ganz und gar aus praktischen Erwägungen zum Apple-Laden gegangen zu sein und ihn mit einem Ipad unter dem Arm wieder verlassen zu haben – unpraktisch ist ja alleine schon der Preis. Aber der Hauch vom besseren Menschen, vom feinsinnigen Designliebhaber und vom Dazugehörer umweht den Apple-Besitzer, der außerdem seiner Zeit weit voraus ist, wenn er zu IphonePadundwiesiealleheißen greift: Umso dankbarer war ich dem ILS, dass es für den Lehrgang Social Media Manager auch die passende App anbot. der Ipad-Kauf hatte also zumindest einen praktischen Nutzen zum Vorzeigen.  Die App umfasst alle Lerninhalte und diverse nette Features – dazu gleich mehr.

Herunterladen läßt sie sich kostenfrei und ohne größeren Aufwand im App-Store, nach dem Einloggen öffnen sich ruckzuck die Lerninhalte und dem Pauken steht nichts mehr im Wege. Wer einmal begriffen hat, dass sich die verschiedenen Bereiche durch Verschieben nach links und rechts bewegen und ansehen lassen (hat bei mir ein bißchen gedauert), hat so gut wie keinen Grund zum Klagen, sondern eher einige freudige Momente: Schick ist beispielsweise die Funktion, die in der Übersicht der Lernkapitel einen Haken hinter jedes Kapitel setzt, das man bearbeitet hat – die Farbe grün wirkt wie ein eingebautes Lob und macht irgendwie zufrieden. Kommentieren lassen sich die Lerninhalte mit einer Notizfunktion, die einen Post-it-Zettel auf den Text zaubert, Unterstreichungen sind ebenfalls apple-typisch einfach möglich.

Das Ipad ist natürlich auch ein Kommunikationsinstrument, also bietet die App auch hier die passenden Features an: Mit einem Klick auf die am oberen Seitenrand liegende Funktionsleiste ist der Kontakt zu den Lehrgangsleitern hergestellt, um Fachfragen loszuwerden, die Suchfunktion grast den Text nach Stichworten ab, direkte Verbindungen bestehen außerdem zum Online-Studienzentrum mit allen Ebenen und alles zusammen bildet eine Mischung aus netten Features, die einen echten Mehrwert darstellen – allerdings habe ich als Vergleich nur das gedruckte Lehrgangsheft.  Das hat gegenüber der App natürlich einen dicken Nachteil: Links sind dort abgedruckt und müssen abgetippt und dann auf dem Rechner angeschaut werden, was den Lernfluss erheblich durcheinander bringen kann; das Ganze hat allerdings beim Ipad genau zwei Kehrseiten: Die eine, die auch für jedes andere rechnergestützte Lernsystem gilt: Vernetzung macht die Arbeit leichter, effizienter und (meistens auch) schneller. Denn wer online lernt, wird auch durch neue Mails oder RSS-Meldungen abgelenkt – Selbstdisziplin ist gefragt. Eine zweite – Ipad-spezifische Schwäche liegt in der Darstellung (bzw. Nicht-Darstellung) bestimmer Links: Auf dem Safari-Browser beispielsweise wirkt der Tag-Generator wordle.net (kommt vor in   Kapitel zwo des Social-Media-Manager-Lehrgangs)  so gar nicht überzeugend, weil er schlicht und einfach nicht funktioniert: Ohne Java-Applet ist nichts zu sehen und der gute Windows-Rechner muss einspringen. Vermutlich ist das bei diversen anderen Links des Lehrganges auch so – das stellt dann in meinen Augen schon eine Schwäche des App dar.

Thema Schwäche: Probleme hatte ich mit der App bislang (nutze sie seit Dezember 2011) genau zweimal – einmal wollte sie mich partout nicht mehr einloggen, nachdem ich das Passwort geändert hatte. Ein echtes Problem stellte die Geschichte aber dann doch wieder nicht dar, weil der Support für die App wirklich flott und effizient arbeitete: Selbst zwischen Weihnachten und Neujahr bekam ich in wenigen Stunden eine Rückmeldung und einen Tag später schon eine Erklärung für den Fehler nebst Fehlerumgehung, die sofort funktionierte – danke nochmal!

Fehler zwei dann bemerkte ich bei der Auflistung der Einsendeaufgaben für das zweite Kapitel, dass sie nur unvollständig aufgeführt waren – offenbar ein redaktioneller Fehler. Korrigiert werden soll das ganze nach – wieder mal sehr fixer –  Rückmeldung durch die App-Betreuer in diesen Tagen.

Also: Speziell für einen Studiengang wie diesen ist die App sehr gut geeignet. So eine bequem zu bedienende und mit brillanter Bilddarstellung ausgestattete Kommunikations-Maschine wie das Ipad mit den passenden Lerninhalten macht einem das Lernen ein wenig leichter!

Ach ja: Ich schreibe diese Zeilen auf meinem Netbook. Das Ipad ist zum zweiten Mal beim Service, weil es keine Mucks mehr machte. Ich gehe aber mal davon aus, dass die ILS-App damit nichts zu tun hat…

Schicken Tag wünscht

Albank